Aus dem harten Ju-Jitsu entwickelte um die Jahrhundertwende (1882) der japanische Professor Jigoro Kano einen reinen Wettkampfsport mit festen Kampfregeln, den er JuDo nannte, was soviel wie “der sanfte Weg” bedeutet. Mit der Silbe “Do” - der Weg, als geistige Richtung - wird wie in anderen asiatischen Künsten die tiefe Verwurzelung in die ZEN-Philosopie zum Ausdruck gebracht. Für viele Asiaten steht im Gegensatz zu den Europäern nicht das Ziel im Vordergrund, sondern vielmehr der Weg dorthin. Es gilt im Judo der Grundsatz von Fairness als oberstes Gebot.